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Freitag, 14.7.06; Die Monstertour

Unser Motto lautet "Plön und zurück"; das wird sehr ernst genommen und die 75 km bewältigen wir mit dem Fahrrad von Fehmarn (/Sulsdorf) nach Plön innerhalb eines Tages, sprich 8 Stunden mit Pause.
Um 9 Uhr treffen wir uns wie verabredet bei Maret. -Ok, ist ja gut, ich komme zu spät. Zu meiner Verteidigung: Ich durfte von meiner Mutter aus keinen Deckel einer Tupperdose als Teller mitnehmen und deshalb müssen mein Papa und ich um kurz vor neun zu Stolz hinein, dort gibt es natürlich kein Plastikgeschirr ("Am Ortseingang beim Campingausstatter gibt es so etwas doch bestimmt". Kurz nach 9 zu Kloppenburg und von dortaus so schnell wie möglich nach Landkirchen. Lautstark werden wir von den bereits Wartenden begrüßt, allesamt schon in den "The Trip"- T-Shirts, ich beeile mich also mit dem Umziehen, zuvor muss ich allerdings natürlich den Grund meines Verspätens vortragen, so präsentiere ich stolz mein gerade erstandenes "Die Maus" - Plastikgeschirr, bestehend aus Teller und Becher.
Endlich sind alle bereit, schön aufgereiht ein paar -hundert- Abschieds- bzw. Anpfifffotos und unter tüchtigem Betätigen der Fahhradklingeln treten wir in die Pedalen unserer vollbepackten Räder. "The Trip 06" beginnt nun, zumindest für fünf der sechs mutigen Radfahrerinnen.
Das Wetter ist optimal, trotz des ungewohnten Gepäcks auf den Fahrrädern schießen wir nur so die Straßen entlang - die Ausgelassenheit kennt keine Grenzen, trotzdem ist jeder merklich gespannt auf die folgenenden Tage.

Leider wird schon die Fehmarn-Sundbrücke
zum ersten ernsten Problem, beim Hinaufkrakseln -im Gänsemarsch versteht sich- des auf die Brücke führenden Wegs warnt uns ein älteres Ehepaar: "Also mit dem Anhänger werdet ihr da wohl nicht herüberkommen." So leicht geben wir natürlich nicht auf, sondern fahren bzw. schieben einfach darauf los. Hannah vorweg, dann Lea mit dem Fahrradanhänger, danach Maret, nach ihr Marte, schließlich Sonni. Ein paar Absperrpfosten mussten verschoben werden (genauer: Hannah schiebt die Abtrennung so weit es geht  (wie Zäune sind die einzelnen Elemente verbunden) nach außen; Lea hält währenddessen ihr Fahrrad fest; ist ein Pfosten verschoben, geht es ein kleines Stück weiter, passt es nicht ganz genau, auch egal, Lea zieht den Anhänger ganz nach ihrem Temprament durch die Enge; steckt er doch einmal fest, hebt Maret ihn wieder in die richtige Position; Marte hält derweil ihr Fahrrad fest; da Marte entweder ihr Rad so geschickt gepackt hat, dass es die Balance halt oder einfach einen sehr guten Fahrradständer besitzt (oder beides, auch eine Möglichkeit), hat Sonni sowohl die Hände frei als auch Zeit, ungestört das Geschehen vom Nahen und die tolle Aussicht von oben in die Weite des Meeres festzuhalten (www.http://s105.photobucket.com/albums/m229/TheTrip06/), selbst wenn sie wollte, käme sie gar nicht näher heran zum Mithelfen, zu meiner Verteidigung. Eine Dreiviertelstunde und grundlegende Verbesserungen am Aufbau der Absperrung zwischen Fahrbahn und Fuß- und Radweg später haben wir es endlich geschafft und können weiterdüsen. Kurze Pause wird an der Aral-Tankstelle an der Autobahn gemacht, Hannah muss ihre Reifen aufpumpen und Marte holt sich etwas zu trinken.
Ines kommt uns schon entgegen, so sparen wir den Umweg über Sulsdorf. Sieht man Ines auf dem Fahrrad, gibt es keinen Zweifel mehr, sie hat eindeutig am wenigsten mit von uns allen und ich frage mich, wie ich selbst es auf einer Fahrradtour schaffe, zu viel mitzunehmen, obwohl ich wirklich nur das Wichtigste eingepackt (alle Kleidungsstücke genau abgezählt) habe.
Das Wetter spielt zum Glück prima mit, leider ging Leas und meine Traumvorstellung auf der Brücke nicht in Erfüllung, anstatt uns den Wind durch die Haare wehen zu lassen, haben wir geschwitzt wie hulle, wegen der blöden Absperrung. Trotzdem sind wir uns -mehr oder weniger- einig, dass es besser vielleicht ein wenig zu heiß ist, als dass es in Strömen regnet.
Also trampeln wir und trampeln, bis wir in Oldenburg eine Pause machen. Am Straßenrand hinauf auf einen Wiesenhang, im Schatten stellen wir die Fahhräder ab und machen es uns im Gras gemütlich. Was allerdings nicht lange anhält, zumindest für Lea, ihr fällt nämlich Sonnis Rad in den Rücken. Daraufhin werden alle nichtstandfesten Fahrräder hingelegt, damit nicht noch weitere Unfälle solcher Art passieren können.
Irgendwann sind Hannahs Kirschen alle, Lea, Marte und Ines können sich nicht mehr gegenseitig -leider nicht nur das, sondern auch andere Leute- mit den Kernen "abspucken" und es geht weiter. Durch Oldenburg hindurch, Ortskennerin Ines führt uns, und dann weiter über Land.
Die Sonne brutzelt uns auf die Köpfe und wir schwitzen nicht schlecht unter unseren Rucksäcken und vollbeladenen Fahrrädern. Bergauf, bergab, Kilometer für Kilometer, Dörfchen für Dörfchen, und immer noch bergauf und bergab ohne ein Ende in Sicht. Irgendwann sind wir uns nicht mehr sicher, in welche Richtung; ob nun schon rechtsherum oder noch ein Stück weiter. Glücklicherweise kommt uns eine ältere Dame entgegen, während wir den Weg blockieren und diskutieren, wolang es weitergehen soll. Sie ist sehr freundlich und scheinbar erfreut, dass junge Menschen nach Aktivitäten wie eine Radtour betreiben. Von Plön käme sie, bekommen wir erklärt, und antworten: "Da wollen wir hin!" Also beschreibt sie uns den Weg anhand der Karte und wir überqueren die Straße, um schließlich linksherum abzubiegen.
Weiter geht's, in einem Dorf kurz vor Plön machen wir kurz Rast, ein Teil der Gruppe nutzt die Anwesenheit eines Bäckers.
Und dann ist es endlich so weit, wir rauschen am Stadteingangsschild "PLÖN" vorbei (bis auf Sonni, die das Zeichen unbedingt fotographisch festhalten muss). Nach ein paar Kilometern kommen wir in das Industriegebiet am Eingang der Stadt. Bei Aldi wird angehalten und Brötchen für das geplante Grillen auf dem Campingplatz eingekauft. Durch die Fußgängerzone, am Plöner See vorbei verläuft der Endspurt zum Campingplatz 'Ruhleben' (http://www.camp-ruhleben.de/) plötzlich viel leichter, der Gedanke an die nahende Ankunft beschwingt alle und lässt die Beine schneller trampeln.

4.8.06 21:51
 


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